DAS OPFER
Opfer war 20-jährige Tim Maier.

DIE TAT
Am 26. November 2005 wurde Tim Maier in Bad Buchau (Kreis Biberach) von einem 24-jährigen Neonazi erstochen. Als er mit vier Freunden, von denen einer Türke war, ein Lokal verließ, wurde die Gruppe von dem ehemaligen NPD-Mitglied Achim M. und einem weiteren Neonazi verfolgt und als „Scheiß Ausländer“ beschimpft. Daraufhin kam es zu einer Rangelei, bei der Achim M. dem 20-Jährigen ein Messer in den Bauch stieß, woran das Opfer verstarb.

DER PROZESS
Bei der polizeilichen Durchsuchung der Wohnung von Achim M. finden sich Hakenkreuzfahnen, Landser-Hefte und eine Pistole.

Das Gericht stellte 2006 im Urteil fest, dass der rechte Hintergrund der Tat nicht geleugnet werden könne und dass in den Parolen sich „dumpfe Ausländerfeindlichkeit“ ausgedrückt habe. Achim M. wurde wegen Totschlages zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Trotz dieses Urteils taucht Tim Maier bis heute nicht in der offiziellen Statistik der Todesopfer rechter Gewalt auf.

REAKTIONEN & ERINNERUNG

LITERATUR & QUELLEN
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